Lohnerhöhungen — Folgen für die Riesterversicherung

Wer freut sich nicht darüber, dass die Lohnverhandlungen zu mehr Geld auf dem Konto sorgt. Auch wenn der Staat von dem neuen Brutto wieder den Löwenanteil abzocken wird.

Aber auch in der Vorsorge hat die Lohnerhöhung ihre Tücken.

Wer eine Riesterrentenversicherung abgeschlossen hat, muss — wenn auch noch nicht für dieses Jahr — die Folgen bedenken. Lohnerhöhungen können zu Kürzung der Zulage führen, wenn man seinen Beitrag nicht anpasst. Denn gemäß der gesetzlichen Regelung sind für die volle Förderung 4% des Bruttoeinkommens nötig.

Sollte man durch die Lohnerhöhung seiner Mindestbeitragspflicht nach Abzug der Förderungen nicht nachkommen, so reduziert sich der Förderungsbetrag.

Eine Lohnerhöhung von 5% kann schon Auswirkungen auf die Förderung haben. So steigt z. B. ein Bruttomonatseinkommen von 1500 EUR auf 1575 EUR an. Folglich steigt die monatliche Belastung für die Riesterrente von 44,58 EUR (Single, keine Kinder) um 3 EUR auf 47,58 EUR monatlich an. Bei einem Brutto-Monatseinkommen von 2500 EUR liegt der Anstieg für einen Single ohne Kinder bei 5 EUR im Monat.

Wenn man bedenkt, dass von der Lohnerhöhung bei den Beispielen im ersten Fall lediglich rund 40 EUR mehr netto rausspringen, wirkt sich die nötige Erhöhung des Beitrags zur Riesterrente deutlich auf das neue Netto aus. Schon eine Lohnsteigerung von 1 % wirkt sich bei einem ursprünglichen Brutto-Monatslohn von 1500 EUR (Single, keine Kinder) mit knapp 60 Cent Beitragserhöhung aus

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