MagentaZuHause – Telekom braucht ihre Kunden nicht mehr

Die Telekom ist gerade fleißig dabei, Ihre bestehenden Telefonverträge rigoros auf Magenta umzustellen. Hierbei geht die Telekom offensichtlich über Leichen und zu Lasten Ihres Kundenbestandes. Was uns hinsichtlich dem bestehenden Vertrag widerfahren ist, will ich hier kurz mitteilen.

Im Sommer 2015 hörte ich zum ersten Mal davon, dass die Telekom die Verträge umstellen würde und bestehende, nicht umstellbare, gekündigt werden würden. Dies hielt ich, da nur vereinzelt erzählt und nicht weiter bestätigt war, für ein Gerücht. Bis wir 4 Monate vor der möglichen automatischen Vertragsverlängerung ein nettes schreiben erhielten, in dem uns Magenta angeboten wurde, it der gleichzeitigen Drohnung, den Vertrag bei ausbleibender Zustimmung zur Umstellung zu kündigen.

Angeboten wurde MagentaZuHause M (50 Mbit/s Download, 10 Mbit/s Upload).

Problem an der Sache: Die Leitungsleistung ist meines Wissens bei uns am Ort gar nicht vorhanden. Folglich wurde von uns nicht auf die Pseudo-Offerte eingegangen, sondern wir verlagten von der Telekom eine Aussage über die verfügbare Leistung. Laut dem Call Center liegt die angebotenen Leistung an. Als ich um eine schriftliche Bestätigung bat, wurde mir mitgeteilt, dass dies nicht erfolge. Aufgrund dieser Weigerung und dem Wissen, dass es schon vor einigen Jahren mit der Leitung Probleme gab, weil nicht das geliefert wurde, was man uns zugesagt hatte, warteten wir zunächst auf die nächsten Schritte der Telekom.

Etwa einen Monat nach dem ersten schrieben erhielten wir die Kündigung des Vertrags mt dem Hinweis, wir könnte gerne auf Magenta umstellen, dass würde der Vertrag wieder aufleben. Folge dieser Kündigung war, dass wir uns nach einem neuen Anbieter umgesehen haben.

Welche Leitung bekommen wir nun?

Die Suche nach einem neuen Anbieter grenzte sich schnell auf drei möglich ein. Vodafone, O2 oder 1&1 blieben eigentlich nur noch übrig. Alle anderen waren entweder bei uns auf dem Land nicht verfügbar, unbedeutend oder ein zu kleiner Anbieter.

Letztendlich entschieden wir uns für 1 & 1. Aber eigentlich ist es egal, für welchen Anbieter wir uns entschieden hätten, das Ergebnis wäre das gleiche gewesen. Bestellt haben wir eine Tarif entsprechende dem Telekom-Angebot .

Am Tag nach unserer Antragstellung kam ein Anruf. Man teilte mir mit, dass nach Rückprüfung beim Festnetzbetreiber (die Telekom) keine 50 Mbit-Leitung verfügbar wäre. Lediglich maximal 25 Mbit kämen bei uns an. Auf Nachfrage was das bedeutete, wurde mit mitgeteilt, entweder einen 16 Mbit-Vetrag abzuschließen, oder den 50 Mbit, in der Hoffnung, dass demnächst bei uns das Festnetz ausgebaut wird. Laut Aussage sei die Telekom verpflichtet die Leitung des Netzes zu erhöhen.

Interessant, nicht wahr? Die Telekom gibt an, man bekäme die angebotene Leitung für den Vertrag MagentaZuHause M, die Telefonanbieter (angefragt hatten wir auch bei einem anderen) führen alle an, dass die 50 Mbit nicht zur Verfügung ständen.

Die Telekom versuchte uns also eine gar nicht verfügbare Leitung zu verkaufen.

Der alte und der neue Telekom-Vertrag

Interessant an der ganzen Story ist noch etwas anderes: Magenta ist ein Vertrag auf Basis von Voice over IP – Telefonieren über das Internet. Die Vertragsumstellung soll die alte Technik abschaffen und alle Anschlüsse auf die VoIP-Technik umstellen.

In dem Kündigungswahn hat jedoch die Telekom auch VoIP-Verträge gekündigt – nämlich unseren!

Da wir schon einen entsprechenden Vertrag haben, ist die Umstellung eigentlich vollkommen unnötig. Denn weder wir als Kunden haben eine Vorteil, da dieser schon längst Vertragsbestandteil, noch die Telekom einen Nachteil.

Aber vielleicht braucht die Telekom ihre Kunden ja nicht mehr.

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