Fehlerhafte Kassenbons sind an der Tagesordnung

Da steht man an der Kasse. Die Dame zieht die Ware fleißig über den Scanner, wie das schnell hintereinander erfolgende Piep anzeigt. Am Schluss wird der Betrag benannt und der Kunde zahlt.

Jetzt kommt die alles entscheidende Kommunikation: „Möchten Sie den Bon?“ – „Nein, brauche ich nicht!“

Achtung! Fehler!

Ja, doch her mit dem Bon! Denn eigene Erfahrungen zeigen: Egal in welchem Supermarkt oder Discounter man einkauft, die Rechnungssumme ist unter gewissen Voraussetzungen falsch!

Das kann man natürlich erst feststellen, wenn man den Bon entgegennimmt und noch vor Verlassen des Kassenbereich diesen prüft!

Häufigste Fehlerquellen

Rechnerisch stimmen die Bons. Das ist unbestritten. Die Fehler liegen im Detail.

Sonderangebotspreise

Nicht selten sind Sonderangebote nicht richtig im Lassen Computer hinterlegt. Entweder ist der reduzierte Preis gar nicht oder nicht dem Werbeprospekte bzw. der Waren Auszeichnung gemäß im Zentralrechner hinterlegt.

Manuelle Nachlässe

Fast schon Standard ist das „Vergessen“ von manuellen Nachlässen / Sonderrabatten. Hier meine ich die roten Preisetiketten an Waren die von gestern sind oder kurz vor dem Ablaufdatum stehen.

Diese Aufkleber werden gerne geflissentlich übersehen.

Nicht richtig berücksichtigte Gutscheine

Auch Gutscheine werden oft nicht korrekt abgezogen. Da wird dem Kunden suggeriert, dass er auf den gesamten Einkauf gelte, ausgenommen Tabak, Zeitungen und Bücher, nicht berücksichtigt werden aber gerne auch Sonderangebote. Obwohl dies nicht oder nicht klar verständlich kommuniziert wird. So werden in manchen Fällen reguläre Sonderangebote (z.B. aus vorgenannten Gründen) mit Sonderaktionen gleichgesetzt und nicht rabattiert.

Der Schäden für den Kunden

Der Schaden für uns Kunden ist nicht zu verachten.

Geht man davon aus, dass etwa jeder 5. Bon aufgrund oben genannter Mängel falsch ist und dass man etwa 3 mal in der Woche Lebensmittel einkauft. Dann sind bei rd. 160 Einkaufen im Jahr um die 30 bis 40 Kassenbons mit Mängeln behaftet. Bei etwa 30 Millionen Haushalten sind das 1 Milliarde Einkaufsbelege! Eine Zahl, die lediglich für Supermärkte und Discounter gilt. Hinzu kommen noch die diversen Einkäufe in Technik- und Baumärkten, im Bekleidungseinzelhandel und so weiter.

Es ist also eine nicht unerhebliche Menge an Quittungen, die falsch sind. Wenn man diesen Rechnungen noch einen Wert hinterlegt handelt es sich um mindestens 1 Milliarde Euro, die so der Handel von uns treuherzigen Kunden im Jahr zusätzlich abkassiert.

Daher: Immer den Bon entgegennehmen, prüfen und gleich reklamieren!

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